Meditationsphilosophie

Hierorts wird die These vertreten, dass aus der Synthese der geistigen Tradition des Ostens, der Meditation, mit der geistigen Tradition des Westens, der Philosophie, eine Erneuerung beider Traditionen und damit eine neue geistige Entwicklung eingeleitet wird.

Während die meditativen Traditionen des Ostens noch immer in der Welt des Mythos verharren und die neuesten Erkenntnisse der Naturwissenschaften auf diesem Gebiet aufgrund der einzelwissenschaftlichen Restriktionen nicht zu einer fortführenden, geistigen Entwicklung führen können, entwickelt sich die akademische Philosophie immer weiter von ihren ursprünglichen Anfängen als universale Denkdisziplin weg in Richtung eines abstrakten Wissenschaftslogos.

Der hier vertretene, philosophische Meditationsphilosophie-Begriff unterscheidet sich vom anthroposophischen. Im anthroposophischen Verständnis wird unter »Meditationsphilosophie« unsere Philosophie als Durchgangsstadium zum höheren, metaphysisch-anthroposophischen Wissen verstanden, während hier unter »Meditationsphilosophie« ein kombiniertes Praktizieren von Philosophie und Meditation verstanden wird.

Es wird nicht der Anspruch erhoben, dass Meditation zu metaphysisch-transzendenten Erkenntnissen führt, sondern dass durch ständiges, richtiges Üben (ἄσκησις!) natürliche Ressourcen im Menschen aktuiert werden, was zu einer geistigen Entwicklung führt, die ihn befähigt, ein erfolgreiches Leben zu führen.

Meditation resultiert in mentaler Stärke, während die philosophische Reflexion als universale Denkdisziplin zu einer rationalen Welt- und Selbsterkenntnis führt, welche die Orientierung für eine meditative Praxis liefert.

Meditationsphilosophie ist der Weg zur größtmöglichen, persönlichen Freiheit.

Meditationsphilosophie ist ein modus vivendi.

Dr. Robert Hammer
Hohe Wand Straße 65
A-2732 Willendorf
AUSTRIA

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